Der Boden bildet die Grundlage für unsere Weine, gilt für uns als wichtigstes Element, er gibt ihnen Charakter, Struktur und Persönlichkeit, er gibt ihnen Leben.


 

So verschieden unsere Weinbergs-Lagen im Bezug auf Bodenzusammensetzung, Kleinklima und Gefüge sind, so facettenreich sind auch die Weine in ihrem Duft, Aromaspiel und Reifepotential und es macht die Sache Terroir für uns so wichtig und interessant. Unsere Reben wurzeln in lebendigen Löss- und Tonmergel-Böden, die das Terroir in den Weinen bestimmen. Eine enge und respektvolle Arbeit mit der Natur, sowie die intensive Handarbeit dienen dem Ziel höchstmöglicher Traubenqualität und Reife. 

 

Die Weine, die daraus gedeihen, tragen die Namen unserer Spitzenlagen:

Hubacker, Hochberg, St. Georgenberg, Bürgel und Steig.

Bio und Dynamik

Seit über 30 Jahren pflegen wir unsere Weingärten intensiv und konsequent nach der bio-dynamischen Tradition und gehören seit 1989 dem renommierten demeter Verband an.


Die Idee des biologisch dynamischen Weinbaus basiert auf der Lehre des Anthroposophen Rudolf Steiner, der 1924 den Grundstein für die gesamte biologisch-dynamische Landwirtschaft legte. Er betrachtete Mensch, Natur und Kosmos als Einheit.

Für Ihn entsteht eine gesunde Landwirtschaft durch die gezielte Förderung der Lebensprozesse, der Erhaltung und Steigerung der natürlichen Fruchtbarkeit des Bodens, mit gleichzeitiger Förderung der Widerstandskraft der Reben.

 

Wir haben uns für diesen Anbau entschieden, weil es für die Pflanzen die  natürlichste Art und Weise ist, sich mit ihrem Standort auseinanderzusetzen und dies  wiederum Grundlage für höchste Qualität darstellt.

 

Wir verzichten bewusst auf Mineraldünger und chemische Pflanzenschutzmittel, behandeln unsere Reben stattdessen unter anderem mit Tee und den Auszügen aus Heilpflanzen. Zur Steigerung des Bodenlebens und des Humusaufbaus kommt ein eigens hergestellter Kompost zu Einsatz und werden Begrünungspflanzen gesät, welche mit ihren Wurzeln den Boden lockern und überflüssigen Stickstoff binden.

Diese Grundmaßnahmen veränderten nach und nach das Bild unserer Weinberge und führten zu mehr Biodiversität und  Harmonie. 

 

Eine Steigerung erfährt diese Kultivierung aber noch durch den Einsatz der Biologisch-Dynamischen Präparate nach der Lehre des Rudolf Steine. Pflanzenauszüge, Blütenständen oder Teile von Heilpflanzen werden in einer bestimmten Art und Weise aufbereitet und in homöopathischen Dosen den Weingärten wieder zugeführt. Mit diesen Impulsen und Informationen begünstigen wir Prozesse in der Rebe, wie den Austrieb oder die Abreife, die von Natur aus eh geschehen, von uns damit nur angeregt und intensiviert werden.

 

Ganz nebenbei steigern wir dadurch enorm das Immunsystem unserer Pflanzen, verbessern die Bodenfruchtbarkeit und sorgen somit für ein größeres Wohlbefinden unserer Weinreben.

Unsere Weingärten weisen deutlich weniger Ertragsschwankungen auf und können Stresspahsen wie Trockenheit, Frost, Hagel oder übermäßige Nässe viel besser kompensieren.